Ultraschall: So hilft Sonographie in der Medizin

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In den letzten 100 Jahren hat die Technik allgemein, aber insbesondere auch die Medizintechnik wahnsinnige Fortschritte erzielt. Während so seinerzeit die Entdeckung der Röntgenstrahlen um 1900 die Medizin revolutionierte, sind die Computertomographie (CT), die Magnetresonanztherapie (MRT) und vor allem auch der Ultraschall aus der Krankheitsdiagnose nicht mehr wegzudenken. Dabei ist der Ultraschall, für den Sonographiegeräte von Yxosmed benötigt werden, eine vielseitig einsetzbare Möglichkeit, wenn es um die Erkennung und Therapie von Krankheiten geht.

Ultraschall und seine Wirkung

Wie der Name schon sagt, handelt es sich beim Ultraschall um einen Schall als eine Art der physikalischen Schwingung. Der Ultraschall kann vom Menschen nicht wahrgenommen – also gehört – werden, weil seine Frequenz oberhalb der vom menschlichen Gehör wahrnehmbaren Frequenzen liegt. Er dringt jedoch durch Körperzellen durch und ermöglicht – ohne Gewebe zu schädigen und sofern er durch Sonographiegeräte auch sichtbar gemacht wird – einen Blick auf das Innere des Menschen. Dabei bietet sich mit ihm insbesondere die Darstellung von Organen an – gleichzeitig kann der Schall aber auch einen therapierenden Effekt haben.

Ultraschall zur Diagnose in der Medizin

Bei dem Verdacht auf Krankheiten ist nicht selten ein Blick in das Innere des Körpers erforderlich. sonographiegeräteZur Krankheitsfeststellung ist glücklicherweise jedoch nicht immer ein entsprechend operativer Eingriff notwendig: dank des Ultraschalls lassen sich Veränderungen an Organen und Weichteilgewebe schnell, schmerzfrei und damit unkompliziert erkennen. So ist der Ultraschall vor allem bei der Krebsvorsorge, beispielsweise bei Brustkrebs, das Mittel der Wahl, um Gewebeveränderungen zu erkennen. Aber auch Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge, möglicherweise krankhafte Organvergrößerungen, Eierstockzysten, Nierensteine oder gebrochene Rippen können mit einem Ultraschallgerät sichtbar gemacht werden.

Schließlich dient er auch dem Frauenarzt als Möglichkeit, eine Schwangerschaft festzustellen. Mit den hier eingesetzten Ultraschallgeräten können zudem bereits im Mutterleib Krankheiten beim Fötus erkannt sowie auch beispielsweise Gesichtszüge – inzwischen sogar in 3D – dargestellt werden.
Damit ist der Ultraschall für die Medizin ein wichtiges Instrument, um neben Schwangerschaften mögliche Krankheiten diverser Art abzuschätzen und weitergehende Diagnosemöglichkeiten einzuleiten. Als alleiniges Diagnosemittel reicht er jedoch nur selten aus, da er lediglich Veränderungen, aber nicht die Art von Zellveränderungen, sichtbar macht.

Ultraschall als Therapie

Neben seinem Einsatz als Diagnoseverfahren wird der Ultraschall auch in der physikalischen Therapie eingesetzt. So wird er regelmäßig zur Behandlung von Schmerzen, beispielsweise nach Operationen, verschrieben. Die Wirkung von therapeutischem Ultraschall ist dabei darauf zurückzuführen, dass durch seine Schwingungen das Gewebe leicht vibriert und durch die dabei entstehende Wärme besser durchblutet wird. Als Therapiemaßnahme ist Ultraschall damit durchblutungsfördernd, muskelentspannend sowie schmerzlindernd und antientzündlich. Er wird zumeist im Rahmen der Physiotherapie bei Muskel- und Sehnenbeschwerden verschrieben und kann eine gute Alternative zu Schmerzmedikamenten sein.